
Linus von Moos ist ein Schweizer Künstler, geboren 1986, auch bekannt unter dem Pseudonym Rips1. Die Grundlage seines Schaffens liegt in der Verbindung zwischen Ort, Raum und Thematik. Als Künstler aus der Zentralschweiz wird sein Werk stark von Themen wie Natur, Landschaften, Pflanzen, Tieren und sportlichen Aktivitäten beeinflusst. Figurative Motive spielen eine bedeutende Rolle in seinen Arbeiten, da sie Geschichten und Situationen aus seinem Umfeld verkörpern.
Seine Gemälde zeichnen sich durch Elemente von Humor, Übertreibung und kindlicher Verspieltheit aus. Auf seinem künstlerischen Weg konzentriert er sich auf Disziplinen wie großflächige architektonische Malerei, Leinwandmalerei, digitale Fotografie und Computergrafik.
Als Autodidakt wurde von Moos stark von Street Art und Graffiti geprägt. Seine frühen Werke sind bekannt für ihr dunkles Schraffieren und kräftige Pinselstriche, die als Konturen die Komposition dominieren. Schon in jungen Jahren faszinierte ihn die Dynamik der Graffiti-Zeichnungen – eine Faszination, die bis heute in seinem Werk nachhallt. Sein künstlerischer Ansatz ist von dem Wunsch geprägt, die Schönheit und Vergänglichkeit des Augenblicks einzufangen. Dies zeigt sich sowohl in seiner Technik als auch in der Wahl seiner Werkzeuge: alte, abgenutzte Pinsel und Farbroller, die präzise und dennoch lebendige Linien erzeugen und seinen Arbeiten eine besondere Tiefe verleihen.
Die Fotografie dient ihm häufig als Studien- und Inspirationsquelle für seine Wandbilder. Durch sie versucht er, die flüchtige Schönheit eines Moments festzuhalten, oft verstärkt durch ein markantes Spiel aus Licht und Schatten sowie eine unverkennbare Feinheit in der Farbgebung. Diese Fotografien überträgt er in seine Gemälde und destilliert so Erinnerungen, die sonst in Vergessenheit geraten könnten.
Das Thema „Natur“ in seinem Werk geht über die bloße Darstellung hinaus und vermittelt eine tiefgehende Botschaft über die Zerbrechlichkeit des Augenblicks. Seine Gemälde evozieren oft flüchtige Momente, die mit ihrer Umgebung zu verschmelzen scheinen, während ihre kräftigen Linien eine zeitlose Präsenz bewahren.
Diese einzigartige Kombination aus natürlichen Motiven, klaren Linien und ausdrucksstarken Pinselstrichen macht seine Werke zu einer authentischen Reflexion seines persönlichen Weges. Sie fangen Momente ein, die aus dem Zusammenspiel von Mensch und Natur entstehen, und bieten jedem Betrachter eine individuelle Geschichte.
Photo by: David Bürgisser
Kunst am Bau Wettbewerbe
2024 Gestaltung Eingangshalle Hauptsitz Luzerner Kantonalbank
2021 Zeughausgarten, Rapperswil
2020 Konzept & Wandbemalung office space Roche, Basel
Interventionen in der Öffentlichkeit
2025 Bahngestaltung, Minigolf Lido, Luzern
2025 Weg der Schweiz, Wandgestaltung & Kuration in Isleten
2025 Jubiläumsbild für Zentrahlbahn, Zentralschweiz
2024 Klubovna, Prag
2023 Silo, Rothenburg (Grösstes Wandbild der Schweiz)
2022 Elephant parade, Laax
2022&21 Fassadengestaltung, Biäälistogg, Glarus
2021 Silo, Chur
2020 Outdoor restaurant, Kaiserstuhl
2019 Skatepark Sarnen
2019 Himmelreichprojekt, Luzern
2019 Noahs Train, Rotterdamm
2017 Construction wall Università della Svizzera, Lugano
2014 London
2013 Barcelona
2011 San Francisco, Hawaii, Seattle & San Diego
2009 New York
Interventionen im Innenbereich
2023 Villa Viva, Hamburg
2023 Ecoinvent office space, Zürich
2021 Bar 59, Luzern
2020 Spa area, Hotel Adula, Flims
2018 Etagengestaltung Pyjamapark, Hamburg
2017 Deckenbemalung privat Haus, Malaga
2013 Ladengestaltung, Cork, Irland
Festivals
2024 Street art Festival, Chur
2023 Spex Festival, Zürich
2017 Millerntor Gallery, Hamburg
2018 Microgallerie, Nepal
2015 Millerntor Gallery, Hamburg
2014 Blueballs Festival, Luzern
2010 ISPO, München
2010 Meeting of styles, Zürich
2010 Antifestival, Treibhaus, Luzern
Newspaper, Magazines & TV
Get a Life, 7Sky, Zentralplus, Luzernerzeitung, Luzerner Rundschau, Der Bund, Tages Anzeiger, Südostschweiz, Tierwelt, 20min, Schweizer Familie, SRF Schweiz aktuell, Joiz, MTV,
Einzelausstellungen
2023 «Follow the leaf», Haven bar, Luzern,
2022 «Lupala», Alpineum, Luzern
2021 «Rehart», Ameise, St. Gallen
2017 Wetterhorn, Hasliberg
2016 Loft A46, Montreux
2014 Obwaldner Kantonalbank, Sarnen
2013 Fumetto, Luzern
2012 Fumetto, Luzern
2012 «No Regrets», Parzelle 403, Basel
2011 Fumetto, Luzern
2010 Blamblamblam Gallery, Zürich
2010 Fumetto, Luzern
2009 Kaffe für dich, Zürich
Gruppenausstellungen
2022 «Leaf a line» | Riders, Laax
2019 «Aprés Olympics», Scoul
2018 KAALO 101, Nepal
2018 Millerntorgallery, Hamburg
2017 Millerntorgallery, Hamburg
2016 Wiederkunst festival, Holzmark, Berlin
2016 CHuGER, Hamburg
2016 «Neusicht», Neubad, Luzern
2016 Millerntorgallery, Hamburg
2016 Grafik, Maag Areal, Zürich
2015 «Neusicht», Neubad, Luzern
2015 Millerntorgallery, Hamburg
2015 YAAM Gallery, Berlin
2014 Bricklane Gallery, London
2014 Grafik, Maag Areal, Zürich
2014 Millerntorgallery, Hamburg
2012 Artyschocke, Blok, Zürich
2012 Light in a Bottle, Los Angeles
2011 Twilight Gallery, Seattle
2010 Stroke 2.0 München
2009 «Young at Art», Art Seefeld, Zürich
2009 Carhart gallery, Weil am Rhein
2009 Artstübli, Basel
2009 Südpool, Luzern
Publikationen
2017 Pictoria
2012 Zeix: Exciting World of Pattern
New Product Design
Signs, Symbols & Pictograms
New Textildesign
2011 Style needs no color
2009 Amateur Magazine


